Fulminante Konzertpremiere unseres neuen Dirigenten – Concerto Finale 2025

Das diesjährige Concerto Finale des Instrumental-Musikvereins Grünwettersbach am Vorabend des 1. Advent bedeutete die Konzertpremiere unseres neuen Dirigenten Leon Winkler. Seit April hat er die musikalische Leitung des Blasorchesters übernommen und dieses bestritt den Sommer über auch schon diverse Auftritte mit ihm. Nun stand die Konzertpremiere an und es wurde ein fulminanter Abend.

Zu Beginn erklang in der vollbesetzten und wunderschön geschmückten Halle die bekannte Fanfare aus „Also sprach Zarathustra“ . Danach ging es nach Hawaii und in die Blue Ridge Mountains („Hawaii Five-O“ und „Blue Ridge Saga“). Mit dem darauffolgenden Stück „Pinocchio“ erzählte das Orchester auf musikalische Art und Weise die Geschichte der berühmten Holzfigur. Mit der mitreißenden Polka „Sommernachtsfeuer“ wurde das Publikum schließlich in die Pause entlassen.

Zu Beginn der zweiten Konzerthälfte wurden zunächst Musikerinnen und Musiker für ihre jahrelangen Verdienste geehrt. Musikalisch ging es danach mit „Sirius – Eye in the Sky“ der britischen Rockband The Alan Parsons Project weiter. Es folgten der Marsch „Abel Tasman“ (ein holländischer Seefahrer auf Entdeckungsreise nach Tasmanien) und das Stück „Schmelzende Riesen“ , welches eindrucksvoll die Erhabenheit der Gletscher und den Einfluss der Klimaerwärmung auf selbige beschreibt. Die abschließenden beiden Stücke brachten die Stimmung im Saal schließlich zum Kochen. „El Cumbanchero“ und „Abrunzatissima“ sorgten mit lateinamerikanischen Rhythmen und bekannten Melodien rund um „Bella Napoli“ für einen fulminanten Konzertabschluss, der das Publikum vollends begeisterte.

Der zweite Tag des Concerto Finales stand traditionell wieder ganz im Zeichen der Jugend. Der Adventsmarkt mit musikalischer Umrahmung durch die SingKids des Sängerhains Grünwettersbach und das Jugendorchester des IMV stimmte die Gäste perfekt auf die Adventszeit ein. Mit Titeln wie u.a. „Fluch der Karibik“ , „Indian Rock“ und „Auld lang syne“ sorgte das Jugendorchester für kurzweilige Unterhaltung. Gleichzeitig bedeutete dies aber auch das Abschlusskonzert der Dirigentin Nordrun Münchgesang-Altinger, die das Jugendorchester letztmalig leitete.